Dem Stier wird Beharrlichkeit nachgesagt und ein Sinn für das, was man anfassen, schmecken und behalten kann. Was er einmal gefasst hat, gibt er ungern wieder her.
Venus und die feste Erde geben ihm einen Sinn für das, was bleiben darf. Er ändert eine Haltung, wenn er den Sinn erkannt hat, nicht weil jemand drängt. Genuss ist für ihn ein Zeichen, dass das Leben stimmt, kein überflüssiger Zusatz.
Was leichtfällt
hält eine Bindung über die erste Begeisterung hinaus
macht aus Wiederholung Verlässlichkeit
hat ein gutes Gefühl für Stoff, Ton und gutes Essen
Woran es haken kann
verwechselt Gewohnheit mit dem Richtigen
wird stur, wenn man ihn drängt
braucht lange, bis ein Nein wirklich ankommt
In der Liebe
Liebe wird über die wiederkehrende Geste bewiesen. Dieselbe Verlässlichkeit wiegt schwerer als ein großes, einmaliges Bekenntnis. Ein Wandel, der über ihn hinweg beschlossen wird, fühlt sich wie Undank an.
Unter Freunden
Als Freund ist er der, der bleibt, wenn die Aufregung vorbei ist. Er teilt Tisch und Zeit lieber als eine feierliche Rede.
Bindung wächst über Wiederholung: dieselbe Küche, dieselbe Zusage. Druck zum schnellen Wandel fühlt sich leicht wie Undank an.
Was dieses Zeichen mitbringt
Beständigkeit und einen Sinn für das, was man gemeinsam behalten kann.
Was es braucht
Verlässlichkeit und die Zeit, eine Veränderung selbst zu wollen.
So kommt man dem Zeichen entgegen
Der Stier fühlt sich verstanden, wenn Veränderungen angekündigt werden und Verlässlichkeit höher steht als bloße Abwechslung.
Körperzone in der alten Zuordnung: Hals und Kehle. Das ist Überlieferung, kein medizinischer Hinweis. Die Tagesgrenzen sind die üblichen Kalenderdaten. In manchen Jahren wechselt die Sonne einen Tag früher oder später.
Passung zu den anderen Zeichen
Geordnet nach der Partnerschaft. Ein Klick öffnet den Vergleich mit allen vier Werten. Dasselbe Zeichen miteinander.